Surface Pro – Reparatur schwieriger als beim Apple iPad 4

Der Reparaturdienst ifixit hat sich das Surface Pro aus dem Hause Microsoft genauer angesehen. Was die Reparaturfähigkeit anbelangt schneidet dieses leider noch schlechter als das iPad4 ab.

Diese haben sich das Innenleben des Surface Pro in einem sogenannten Teardown genauer angeguckt. Im Vergleich zum iPad 4 liegt das Surface Pro auf jeden Fall dahinter.
Surface Pro

Die Probleme beginnen schon dabei das Tablet zu öffnen, Einziger Eingangspunkt ist der Bildschirm, welcher jedoch nur schwer entfernt werden kann, da dieser verklebt ist. Nach längerer Hitzeeinwirkung mit z.B. einem Gebläse wird der Kleber, welcher das Display und Glas an Ort und Stelle festhält langsam weich. Nachdem man den Bildschirm in mühesamer Kleinarbeit des Tablets vorsichtig entfernt  hat, liegt dann auch endlich das Innenleben des Tablets frei. Aber auch hier ist vorsicht geboten, denn bei diesem Vorgehen können schon wichtige Kabel beschädigt werden.

Neben den Massen von Kleber sind in dem Surface Pro auch über 90 kleine Schrauben verarbeitet, womit die technischen Einheiten des Tablets fixiert werden.  Eckdaten die hier zu nennen wären sind der Intel Core i5 Prozessor, die 4GB DDR3-1600 RAM, zwei kleine Lüfter sowie die Micron RealSSD C400-Speicherkarte mit 64 GB Speicherplatz. Geübte Schrauber könnten diese zumindest auswechseln.

Auch wie grausam der Akku im Surface Pro verbaut ist, wirft kein gutes Licht auf das Tablet bezüglich der Reparaturfähigkeit. Besagter Akku ist nämlich mit reichlich Kleber im Gehäuse befestigt und lässt sich dadurch nur sehr schwer entfernen.

Ifixit kommt zu dem Schluss das sich das Surface Pro daher nur sehr schwer reparieren lässt, deswegen erhält das Tablet in dieser Hinsicht auch die schlechteste Note, da eine Reparatur durchaus böse mit einem Totalausfall enden kann.

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